Download Behandlung von Jugendlichen mit Identitätsstörungen (AIT): by Pamela A. Foelsch, Susanne Schlüter-Müller, Anna E. Odom, PDF

By Pamela A. Foelsch, Susanne Schlüter-Müller, Anna E. Odom, Helen Arena, Andrés Borzutzky H., Klaus Schmeck

Während der Großteil der Adoleszenten befriedigende zwischenmenschliche Beziehungen aufbaut, erfolgreich in der Schule und bei der Arbeit ist sowie erste romantische Partnerschaften hat, gibt es eine Minderheit von Adoleszenten, denen dies nicht gelingt. Diese Jugendlichen haben ein hohes Risiko, vermehrt Probleme in der Schule und bei der Arbeit, in der Familie, in intimen und zwischenmenschlichen Beziehungen zu entwickeln. Dabei kommt der Gefahr, eine Identitätsdiffusion mit ihren dazugehörigen Psychopathologien zu entwickeln, eine signifikante Bedeutung zu.

AIT hat zum Ziel, Blockaden zu lösen, die eine normale Identitätsentwicklung behindern, um somit langfristig ein adaptiveres Funktionsniveau zu erreichen; das zeigt sich z. B. in verbesserten zwischenmenschlichen Beziehungen, Vorstellungen von Lebenszielen, in befriedigenden romantischen Partnerschaften, in verbesserter Impulskontrolle, Affektregulation und Frustrationstoleranz.

Um diese Ziele zu erreichen, werden aus der übertragungsfokussierten Therapie für Erwachsene abgeleitete psychodynamische Therapiemethoden mit systemischen und verhaltenstherapeutischen Behandlungsansätzen in einem gemeinsamen Therapiekonzept verbunden.

Neben einem kompakten Grundlagenteil zu Störungsbeschreibung und Diagnostik bietet das AIT-Manual eine Vielzahl von Arbeitsmaterialien und unterstützenden Hilfen für die Therapiesitzungen durch viele konkrete Beispiele.

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Ich werde von meinen Freunden als die ‚Mama‘ der Clique angesehen, sowohl in der Schule als auch in der Freizeit, weil ich immer aufpasse auf meine Freunde, ihnen immer helfe, wenn es irgendwie möglich ist und darauf achte, dass sie keine Probleme haben. Ich liebe es, Erwachsene auf eine Weise herauszufordern, wie sie es von einer 16-Jährigen nie erwartet hätten. Ich neige dazu, meine Lehrer zu korrigieren, nicht aus Boshaftigkeit, sondern nur, wenn ich weiß, dass ich Recht habe und nicht will, dass die anderen es falsch mitkriegen.

Danach begann sie Drogen zu nehmen. “ Heute gibt sie an, sei sie absolut clean und würde ihren Drogenkonsum bedauern. Sie berichtete, dass sie immer schon Probleme mit Gleichaltrigen hatte und sich deshalb oft allein gefühlt und sich immer gewünscht hätte, Freunde zu haben. Dies sei auch der Grund, warum sie nun von ihrem Freund fast abhängig sei und alles tun würde, nur um ihn nicht zu verlieren. Mehrmals täglich müsse sie ihn anrufen, um von ihm zu erfahren „ob alles in Ordnung sei“. Dass ihn das sehr stören würde, könne sie sich nicht vorstellen.

Normale Identität Jugendliche sollten normalerweise wenigstens 2 oder 3 Freunde des gleichen Alters haben und einen besten Freund, der normalerweise das gleiche Geschlecht hat. Der Jugendliche macht durch Freunde die Erfahrung der Gemeinschaft und der Unterstützung. Ein Freund wird erlebt als jemand, mit dem man gemeinsam etwas unternimmt, neue Dinge erleben, diskutieren und die Welt entdecken kann. Ein Jugendlicher weiß, dass ein Freund kein Besitz ist. Unstimmigkeiten können unter Freunden toleriert werden, Kompromissfähigkeit ist vorhanden.

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